Pressemitteilung | 23.12.2021

Nach Pressekonferenz von Lauterbach, Wieler und Gassen: Pandemiebeauftragter des Klinikum Fürth fordert 30 Prozent Vergütungszuschlag auch für Krankenhausmitarbeiter:innen

In einem #findedenfehler-Video kritisiert Dr. Manfred Wagner, Pandemiebeauftragter des Klinikum Fürth, die gestrige Pressekonferenz von Gesundheitsminister Karl Lauterbach, RKI-Chef Lothar Wieler und dem Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KVB) Dr. Andreas Gassen.

Jede Impfung soll niedergelassenen Ärzt:innen vom 24.12.2021 bis 09.01.2022 mit 36 Euro statt 28 Euro vergütet werden, so der Beschluss „Das ist ein Aufschlag von etwa 30 Prozent, den ich den Mitarbeiter:innen in den Praxen wirklich gönne, denn auch sie haben in dieser Pandemie Übermenschliches geleistet", so Dr. Manfred Wagner. „Was ich kritisiere: In dieser Pressekonferenz saß mal wieder kein Vertreter der Krankenhausmitarbeiter:innen." Nach zwei Jahren Pandemie, mit einem immer schlimmer werdenden Pflegemangel, mit ausgelaugten Ärzt:innen in den Krankenhäusern, mit überlastetem Servicepersonal, Reinigungskräften und anderen Berufsgruppen, hätten Kliniken, so Wagner weiter, noch immer keine Lobby. „Weil wir unsere Interessen selbst vertreten müssen, fordere ich für alle Beschäftigte in den Kliniken vom 24.12.2021 bis zum 09.01.2022 generell einen Aufschlag von 30 Prozent auf den gültigen Tariflohn! Wir lassen uns nicht länger mit Klatschen abspeisen und wir fordern für uns nur das, was die Politik für den niedergelassenen Bereich beschlossen hat." Darüber hinaus fordert der Pandemiebeauftragte, dass künftig auch eine Interessenvertretung der Kliniken bei wichtigen politischen Entscheidungen gehört und vertreten sein wird.


Das Video von Dr. Manfred Wagner ist hier abrufbar:


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Aktuell werden im Klinikum Fürth 26 Covid-Patienten behandelt, davon 6 auf der Intensivstation.