Lipidologie

Der Fachbereich Lipidologie befasst sich mit der Differentialdiagnose und Behandlung von Fettstoffwechselstörungen. Blutfette sind an verschiedene Eiweiße gebunden und haben unterschiedliche Größe und Dichte. Dies bestimmt neben anderen Risikofaktoren ihre wesentliche Rolle bei Gefäßerkrankungen. Sind bereits die Werte von LDL-Cholesterin, dem sog. „schlechten Cholesterin", Lipoprotein (a) oder Triglyceriden erhöht, führt dies zu Ablagerungen in den Blutgefäßen und damit zu Durchblutungsstörungen und stellt ein hohes Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Durchblutungsstörungen in den Beinen dar.

Da Fettstoffwechselstörungen jedoch zunächst keine Beschwerden machen, werden diese oft zu spät erkannt. Und genau hier setzt das neue lipidologische Zentrum am Klinikum Fürth an: Mit hochspezifischen und sensitiven Untersuchungsmethoden, einem speziell geschulten Ernährungsteam und den Möglichkeiten der kompletten, schonenden Gefäßdiagnostik können Gefäßerkrankungen vermieden oder deren Verlauf günstig beeinflusst und die Lebensqualität der Patienten deutlich verbessert werden. Es geht also darum, die Ursache von Herzkranzgefäßerkrankungen zu erfassen, um primär und sekundär präventiv agieren zu können, damit eine Reparaturmedizin, wie sie in der Kardiologie üblich ist, seltener nötig ist.

Dr. med. Volker Schrader
Oberarzt

FAQ: Die häufigsten Fragen zur Lipidologie

Was ist Lipoprotein (A)?

Sind Statine gefährlich?

Was ist LDL?

Dunkle Schokolade in dunkler Zeit?

Ernährungsgrundlagen

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