Einweiser und Partner | 04.05.2021

Monoklonale Antikörpertherapie bei COVID-19

Erste Studiendaten deuten darauf hin, dass bei Patienten, die mit SARS-CoV-2 infiziert sind und Risikofaktoren für einen schweren Krankheitsverlauf aufzeigen, die frühzeitige Behandlung mit direkt antiviral wirksamen, monoklonalen Antikörpern zu einer Reduktion der Viruslast führen kann.

Derzeit werden verschiedene monoklonale Antikörper in klinischen Studien untersucht, evidenzbasierte Aussagen zum Einfluss auf patientenrelevante Endpunkte sind aktuell aber nicht möglich. Diese Arzneimittel sind noch nicht vollständig geprüft und zugelassen, es handelt sich dabei also um einen individuellen Heilversuch.
Gegebenenfalls ist der Einsatz von neutralisierenden monoklonalen Antikörpern bei ambulant behandelbaren COVID-19-Patienten möglich, die Risikofaktoren für einen schweren Verlauf und milde bis moderate Symptome aufzeigen. Der Einsatz dieser Arzneimittel kommt für Patienten, die aufgrund eines schweren COVID-19-Verlaufs stationär behandelt werden müssen, nicht in Frage. In diesen Fällen gibt es keinen belegbaren Nutzen.


 


Mehr zur monoklonalen Antikörpertherapie bei COVID-19 am Klinikum Fürth