27.04.2026 Pressemitteilung

Klinikum Fürth erhält den Markerless-Award für die Strahlentherapie

Strahlentherapie am Klinikum Fürth erhält Markerless Award

Claudia Rogalla MSc von Vision RT überreichte die renommierte Auszeichnung an das Team der Strahlentherapie des Klinikums Fürth

Die Strahlentherapie am Klinikum Fürth gehört zu den führenden Einrichtungen ihrer Art in Bayern. Als Teil des zertifizierten onkologischen Zentrums des Klinikums Fürth werden dort hochpräzise und schonende Bestrahlungsmethoden angewandt, die individuell auf jede Patientin und jeden Patienten abgestimmt werden. Zu den herausragenden Leistungen des Instituts zählt die flächendeckende Nutzung der neuesten Technologien, einschließlich einer oberflächengesteuerten Strahlentherapie (SGRT aus dem Englischen von surface-guided radiation therapy) von Vision RT. Diese Technologie ermöglicht es, auf Hautmarkierungen während der Bestrahlung vollständig zu verzichten.

In Deutschland erkranken jährlich 92.000 Menschen an Krebs, eine Zahl, die weiter steigt. „Mit unseren modernen Techniken können wir eine Vielzahl von Krebserkrankungen besonders schonend und präzise behandeln“, betont das Team rund um den leitenden Radioonkologen Dr. Roland Guttenberger.

Die Strahlentherapie ist eine der wichtigsten Säulen in der Krebsbehandlung. Bei einigen Krebsarten, etwa dem lokal begrenzten Prostatakarzinom, kann eine Heilung allein durch sie erreicht werden. Meist wird sie in Kombination mit anderen Behandlungsformen wie der Chemotherapie oder Operation eingesetzt. Zudem kann die Strahlentherapie Beschwerden lindern und die Lebensqualität verbessern.

Traditionell erhalten die Patientinnen und Patienten für die gesamte Dauer der Strahlentherapie Filzstift-Markierungen auf der Haut, um eine exakte Ausrichtung während der Behandlung zu gewährleisten. „Je nach Tumorart dauert eine Bestrahlungsserie bis zu 8 Wochen. Die Markierungen brachten oft negative Assoziationen mit sich und schränkten die Betroffenen in ihrem Alltag stark ein“, erklärt die leitende Radiotechnologin der Abteilung Franziska Unholtz.

Dank der innovativen SGRT-Technologie ist die Strahlentherapie am Klinikum Fürth jetzt markerless, also markierungsfrei. Die Patientinnen und Patienten können jetzt uneingeschränkt duschen oder baden, ohne Angst um ihre Markierungen haben zu müssen. „Das System arbeitet mit Licht und tastet die Körperoberfläche während der Bestrahlung ab. Es sorgt für eine extrem präzise Positionierung und Positionsüberwachung der Patientinnen und Patienten“ erklärt der leitende Medizinphysiker Dr. Markus Oechsner. Diese Methode verbessert nicht nur die Genauigkeit der Behandlung, sondern erhöht auch den Komfort und die Lebensqualität der Betroffenen erheblich.

Die Auszeichnung mit dem Markerless-Award bestätigt den hohen Standard der Strahlentherapie am Klinikum Fürth und unterstreicht die Vorreiterrolle in der Anwendung modernster und patientenfreundlicher Technologien in der Krebsbehandlung.

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