24.03.2026 Pressemitteilung
Neues Lasergerät für Urologie
v.l.n.r.: Dr. Alexander Mohr (Vorstand), Antonia Jeziorowski (Oberärztin), Dr. Gregor Bührer (Oberarzt), Markus Braun (Bürgermeister), Prof. Dr. Andreas Blana (Chefarzt), Dr. Monika Ernst-Hofmann, Holger Schultes (Teamleitung Urologische Ambulanz), Dr. Peter Hofmann
Dank einer großzügigen Privatspende des Nürnberger Ehepaares Dr. Peter Hofmann und seiner Frau Dr. Monika Ernst-Hofmann in Höhe von 30.000 Euro, konnte ein modernes Thulio-Lasergerät der Firma Dornier MedTech Europe angeschafft werden, das künftig bei der Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung sowie Harnleiter- und Nierensteinen eingesetzt wird.
Die Spende hat für das Ehepaar eine persönliche Bedeutung: Beide waren selbst viele Jahre im medizinischen Bereich tätig. Herr Dr. Hofmann war zudem selbst Patient der Urologie am Klinikum Fürth.
„Wir wollten schon länger etwas zurückgeben. Ich selbst wurde hier medizinisch hervorragend behandelt und habe mich während der gesamten Zeit sehr gut aufgehoben gefühlt – vom Ärzteteam über die Pflege bis hin zur Nachsorge“, erklärt Peter Hofmann. „Es war uns daher ein großes Anliegen, gerade diese Abteilung in ihrem klinischen Untersuchungs- und Therapiealltag mit diesem zukunftsweisenden Lasersystem maßgeblich und zum Wohle der Patientinnen und Patienten zu unterstützen“, ergänzt Monika Hofmann.
Die Urologische Klinik des Klinikums Fürth gilt weit über die Region hinaus als renommierte Adresse für moderne urologische Medizin. Die hohe Patientennachfrage macht die zusätzliche technische Ausstattung notwendig.
Das neue Lasergerät ist bereits das zweite Gerät dieser modernen Bauart und der dritte Thulium-Laser dieser Abteilung. Er wird unter anderem bei der Behandlung gutartiger Prostatavergrößerungen sowie bei der Entfernung von Harnleiter- und Nierensteinen eingesetzt. Pro Jahr führt die Klinik mehr als 600 Laserbehandlungen bei gutartigen Prostatavergrößerungen durch.
„Der Thulium-Laser gehört aktuell zu den modernsten Systemen auf dem Markt“, erklärt Chefarzt Prof. Dr. Andreas Blana. „Er ermöglicht besonders präzise und schonende Eingriffe. Bei der Steintherapie können wir die Konkremente sehr fein zerstäuben, wodurch Patientinnen und Patienten vollständig steinfrei werden. Gleichzeitig verkürzen sich die Operationszeiten deutlich.“
Die Spende hat zudem unmittelbare Auswirkungen auf die Versorgungskapazitäten der Klinik. Durch den Einsatz können künftig mehr Operationen zeitgleich durchgeführt und zusätzliche Termine angeboten werden.
Das neue Gerät wurde erst am vergangenen Freitag geliefert – bereits wenige Tage später kam es zum ersten Mal zum Einsatz. Schon am darauffolgenden Mittwoch wurden damit die ersten Operationen durchgeführt.
Auch Dr. Alexander Mohr, Vorstand des Klinikums Fürth, zeigte sich dankbar für die Unterstützung: „Kliniken stehen häufig vor großen finanziellen Herausforderungen, etwa durch begrenzte Fördermittel und steigende Kosten. Umso wertvoller sind private Spenden, die es uns ermöglichen, Innovationen schneller umzusetzen und unseren Patientinnen und Patienten modernste Medizintechnik zur Verfügung zu stellen.“