24.03.2026 Pressemitteilung
Innovative Reanimationshilfe dank Spende
Von links: Prof. Dr. Harald Dormann (Ärztlicher Direktor), Manfred Edel (Förderverein), Dagmar Svoboda (Förderverein), Prof. Dr. Harald Rittger (Chefarzt Klinik für Herz- und Lungenerkrankungen), Prof. Dr. Heinrich Worth (Vorsitz Förderverein), Dr. Ullrich Voran (Sektionsleiter Interdisziplinäre Intensivstation), Petra Rudisch (Förderverein), Dr. Alexander Mohr (Klinikumsvorstand), Sandra Ludwig (Förderverein), Wolfgang König (Förderverein), Manja Wiesner (Zentrumsleitung Akut- und Notfallzentrum), Ivonne Zeilinger (Förderverein)
Dank einer Spende der Gesellschaft zur Förderung des Klinikums Fürth e. V. in Höhe von 17.850 Euro konnte die Intensivstation des Hauses mit der innovativen Reanimationshilfe „Corpuls CPR“ ausgestattet werden. Die Anschaffung sorgt für eine spürbare Entlastung der Mitarbeitenden und gewährleistet zugleich eine kontinuierliche Reanimationsqualität.
Das Gerät besteht aus einer Rückenplatte und einem motorisierten Arm. Bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung wird der Arm am Brustkorb des Patienten angebracht und übernimmt automatisiert und konstant die Druckbewegungen, die bei der herkömmlichen Herzdruckmassage von einer helfenden Person ausgeübt werden müssen. Corpuls CPR ermöglicht dabei jederzeit einen freien Zugang zum Brustkorb.
„Im Gegensatz zum Menschen ermüdet das Gerät nicht. Während es zuverlässig und notfalls auch über längere Zeit die Herzdruckmassage durchführt, hat das Personal Zeit, andere wichtige Aufgaben in der Patientenversorgung zu übernehmen“, erklärt Oberarzt Dr. Ullrich Voran, Sektionsleiter der Interdisziplinären Intensivstation am Klinikum Fürth.
Dank Corpuls CPR können Patienten auch während eines Transportes oder einer Verlegung unterbrechungsfrei reanimiert werden. Ein weiterer wesentlicher Vorteil zeigt sich beim Einsatz im Herzkatheter-Labor: Da das System samt Patientenunterlage vollständig strahlendurchlässig ist, lässt sich die Reanimation ohne Unterbrechung fortführen, während die Röntgenanlage über dem Brustkorb positioniert wird. Das Personal muss nicht mehr mit den Händen direkt im Röntgenbereich arbeiten und ist somit weniger Strahlung ausgesetzt.
Das Gerät kann – samt Zubehör – kompakt in einer Tragetasche verstaut werden und ist somit leicht zu transportieren. Es wurde speziell für den Einsatz im Rettungsdienst, in der Luftrettung und in Kliniken entwickelt.
Dank der großzügigen Zuwendung des Fördervereins ist es gelungen, den hohen Standard in der intensivmedizinischen Versorgung durch modernste Technologie nachhaltig zu stärken.