Leistungskatalog

Erkennung der Erkrankung


Durch eine bedarfsgerechte Diagnostik mit erweiterter klinischer Untersuchung, (vaginalem) Ultraschall und gegebenenfalls zusätzlichen Röntgenuntersuchungen kann die Ausdehnung gynäkologischer Krebserkrankungen meist gut eingeschätzt werden. Die endgültige Diagnose wird durch eine feingewebliche Probe erbracht.


Behandlungsplanung und Durchführung


Nach der Diagnosesicherung erfolgt eine Diagnosebesprechung, in der die Patientin über die Art der Erkrankung und die Behandlungsmöglichkeiten aufgeklärt wird. Vor einer Krebsoperation, Bestrahlung oder Chemotherapie wird die Patientin in der interdisziplinären Tumorkonferenz vorgetellt und das weitere Vorgehen vorab geplant. Bei Eierstockkrebs erfolgt die Diagnosesicherung in der Regel im Rahmen der definitiven Krebsoperation. Bei ausgedehnten, häufig interdisziplinär durchgeführten Operationen werden die Patientinnen nach Operationsende auf der Intensivstation betreut. Hier wachen erfahrene Narkoseärzte/Intensivmediziner über einen guten Verlauf.


Nachbehandlung


Nach dem Erhalt der abschließenden Befunde wird die weitere Behandlung noch einmal in der interdisziplinären Tumorkonferenz besprochen und in Zusammenarbeit mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen fachübergreifend durchgeführt. Hier sind ambulante oder, falls erforderlich, auch stationäre Therapien möglich. Hierzu gehören je nach Bedarf Chemo-, Antikörper- und Strahlentherapie.


Während des stationären Aufenthaltes wird Ihnen eine psychoonkologische Betreuung und unterstützende Krankengymnastik angeboten. Wir arbeiten bedarfsgerecht mit der Schmerztherapeutischen Tagesklinik zusammen.


Dokumentation und Auswertung


Eine qualitätsgesicherte individuelle Ergebnisdokumentation sowie die Messung der Patienten-Zufriedenheit sind selbstverständlich.

Gynäkologisches Krebszentrum

Tel.: 0911 7580 1316
Fax: 0911 7580 1605

Ltd. Oberärztin
Tamara Boxler
Koordinatorin des Gynäkologischen Krebszentrums
E-Mail: tamara.boxler@klinikum-fuerth.de