Keine Bombenevakuierung: Alle Informationen im Überblick

Stand: 14.07.2020
Keine Evakuierung am Klinikum Fürth: Entwarnung für alle Verdachtspunkte

  • Am heutigen Dienstag konnten auch die letzten zwei Verdachtspunkte noch freigegeben werden.
  • Da Sprengmittel für alle acht Verdachtspunkte sicher ausgeschlossen werden konnten, wird es auch keine Evakuierung geben.

Nachdem gestern bereits sechs sogenannte Verdachtspunkte freigegeben werden konnten, gab es heute auch für die noch ausstehenden Stellen Entwarnung. „Wir sind sehr erleichtert, denn ohne Bombe gibt es auch keine Evakuierung", so Dr. Manfred Wagner, Medizinischer Direktor und Leiter des Krisenstabs Bombe. Spannend waren die Bergungsarbeiten dennoch, denn der zweite bekannte Bombenkrater war größer als zunächst angenommen: Bis zu 5 Meter in die Tiefe musste gegraben werden, um eine sogenannte Sohlen-Sondierung vornehmen und die Sohle, den einstigen Bomben-Detonationspunkt, schließlich freigeben zu können. Gefunden wurden Splitter einer 250kg- bis 500kg-Bombe sowie Stab-Brand-Bomben.

Gestern ist man bei den Bergungsarbeiten auf alte Wasserleitungen und Eisenstäbe gestoßen sowie auf diverse Bombensplitter, altes Geschirr, Champagner-Flaschen, einen Nachttopf, Sodawasser-Flaschen und Kosmetik-Tiegel im ersten Bombentrichter. Für Truppführer Roland Möller nichts Ungewöhnliches: „Bombenkrater wurden damals von der Bevölkerung als Müllhalde genutzt".

Pressemitteilung vom 14.07.2020

Stand: 13.07.2020
Schürfungsarbeiten am Klinikum Fürth gehen weiter: Entwarnung für sechs von acht Verdachtspunkten

  • Am heutigen Montag haben die Schürfungs- und Bergungsarbeiten von acht Verdachtsstellen auf dem Baufeld des Klinikum Fürth begonnen.
  • Für sechs von acht auffälligen Stellen konnte bereits Entwarnung gegeben werden.
  • Ob Sprengmittel sicher ausgeschlossen werden können, steht erst am morgigen Dienstag, 14.07.2020, fest. Zwei Verdachtspunkte müssen noch geöffnet werden.

Von insgesamt acht auffälligen Stellen konnten heute bereits sechs sogenannte Verdachtspunkte freigegeben werden, einige anhand eines hochsensiblen Metalldetektors, die anderen wurden mit einem Bagger geöffnet. Für zwei Verdachtsstellen stehen die sogenannten Bergungsarbeiten noch aus. „Somit können wir erst am morgigen Dienstag eine verlässliche Aussage treffen, ob Sprengmittel gänzlich ausgeschlossen werden können", so Dr. Manfred Wagner, Medizinischer Direktor und Leiter des Krisenstabs Bombe am Klinikum Fürth.

Während bei den ersten beiden Verdachtspunkten lediglich 1,5 Meter und ein Meter in die Tiefe gegraben werden musste und man dort auf alte Wasserleitungen und Eisenstäbe stieß, waren die Bergungsarbeiten des dritten Verdachtspunktes, einem Bombentrichter, zeit- und arbeitsintensiv. Bis zu 4,5 Meter in die Tiefe musste gegraben werden, um eine sogenannte Sohlen-Sondierung vornehmen und die Sohle, den einstigen Bomben-Detonationspunkt, schließlich freigeben zu können. Gefunden wurden Splitter einer 250kg- bis 500kg-Bombe, einer Brand-Bombe sowie einer IC30-Lübzer-Bombe. Altes Geschirr, Champagner-Flaschen, ein Nachttopf, Sodawasser-Flaschen und Kosmetik-Tiegelbefanden sich ebenfalls im Bombentrichter. Für Truppführer Roland Möller nichts Ungewöhnliches: „Bombenkrater wurden damals von der Bevölkerung als Müllhalde genutzt".

Sechs von acht verdächtigen Stellen konnte Roland Möller bereits freigeben. Zwei Verdachtspunkte, darunter ein weiterer Bombentrichter, müssen am morgigen Dienstag von ihm und seinem Team noch geöffnet werden.

 

Stand: 08.07.2020

Um mit dem ersten Bauabschnitt im Rahmen der Generalsanierung und Erweiterung unseres Klinikums beginnen zu können, sind einige vorbereitende Maßnahmen nötig. Dazu gehören u.a. die routinemäßigen Schürfungsarbeiten auf dem Klinikgelände ab Montag, den 13.07.2020, um abzuklären, ob es sich bei den in Voruntersuchungen als auffälligen entdeckten Stellen im Boden um Sprengmittel handelt oder nicht.

Nach allem, was wir wissen, können Sprengmittel mit großer Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Sollte jedoch wider Erwarten ein Sprengsatz gefunden werden, sind zwei Szenarien möglich:

  1. Räumung: Zeitraum von wenigen Stunden. Dieses Szenario ist laut Aussagen des Sprengmeisters nahezu ausgeschlossen.
  2. Evakuierung: In diesem Fall würde die Entschärfung am Sonntag, den 19.07.2020, durchgeführt. Die Planungen hierfür laufen bereits seit Oktober 2019. Auf den möglichen, aber unwahrscheinlichen Fall einer Evakuierung sind wir am Klinikum also bestens vorbereitet.

Nochmals sei betont, dass der wahrscheinlichste Fall der ist, dass überhaupt keine Sprengmittel gefunden werden und das Klinikum Fürth ab dem 16.07.2020 wieder normal betrieben wird.

Wir halten Sie auf dem Laufenden. Allgemeine Informationen können Sie den Berichten der lokalen Presse entnehmen.

Klarstellung vom 02.07.2020

Pressemitteilung vom 02.07.2020

Evakuierung für 16.000? Klinikum bereitet sich auf Bombenfund vor, nordbayern.de, 02.07.2020



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