Uroonkologischer Schwerpunkt

Urogenitale Tumore - Schwerpunkt Niere

Neben unserem bestehenden und fest etablierten Prostatakarzinomzentrum (zertifiziert seit 28.10.2011), verfügt das Klinikum Fürth unter dem Dach des Onkologischen Zentrums über einen uroonkologischen Schwerpunkt.

Unter urogenitalen Tumoren werden im Allgemeinen Krebserkrankungen des Hodens, der Prostata, der Niere sowie der ableitenden Harnwege zusammengefasst. Bei der Therapie urogenitaler Tumore haben wir uns insbesondere auf die Behandlung des Nierenzellkarzinoms spezialisiert.

Der Nierenkrebs hat eine Inzidenz von etwa 15.000 Neuerkrankungen im Jahr in Deutschland. Insgesamt ist der Nierenkrebs somit eine relativ seltene Erkrankung, findet sich allerdings bei beiden Geschlechtern unter den zehn häufigsten Tumorerkrankungen. Er wird besonders häufig im Alter zwischen 60 und 70 Jahren diagnostiziert. Meist wird der Nierenkrebs in einem noch frühen Stadium als Zufallsbefund im Rahmen anderer Untersuchungen des Bauchraums entdeckt und kann erfolgreich behandelt werden. Auch im fortgeschrittenen Stadium gibt es Behandlungsmöglichkeiten, die im Zentrum individuell abgestimmt werden.

Unser Auftrag in unserem uroonkologischen Schwerpunkt liegt in der leitliniengerechten Behandlung und Therapie des Nierenzellkarzinoms. Dies wird durch eine intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener medizinischer Fachbereiche erreicht. Dabei sind niedergelassene Ärzte und natürlich auch die Patienten mit ihren Angehörigen in den Prozess fest integriert.

In Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern können wir Ihnen am Klinikum Fürth eine umfassende Behandlung dieser Tumorerkrankung auf höchstem medizinischen Niveau bieten.