Behandlungsqualität

Das Endoprothetikzentrum am Klinikum Fürth nimmt neben der gesetzlich vorgeschriebenen externen Qualitätskontrolle (BAQ - Bayerische Arbeitsgemeinschaft für Qualitätssicherung in der stationären Versorgung) freiwillig im Rahmen der zusätzlichen Qualitätssicherung am Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) teil und unterstützt so unmittelbar die Optimierung der gesundheitlichen Versorgung von Patienten mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken.


Ziel des EPRD ist es, eine verlässliche Datengrundlage zu schaffen, um langfristig die Qualität der Endoprothesen beurteilen zu können, das Ergebnis der medizinischen Behandlung zu sichern und die Zahl der Wechseloperationen zu verringern. Im Mittelpunkt steht dabei insbesondere, mehr über die Standzeit künstlicher Gelenke zu erfahren, also die Zeit, in der Implantate bis zu einer Wechseloperation im Körper funktionstüchtig sind.


Aufgebaut und betrieben wird das EPRD von der Deutschen Endoprothesenregister EPRD gGmbH. Die gemeinnützige Gesellschaft ist eine hundertprozentige Tochter der DGOOC und wurde am 22. Dezember 2010 gegründet. Das EPRD ist an die wissenschaftliche Fachgesellschaft angebunden, um die Neutralität und Unabhängigkeit der EPRD gGmbH zu gewährleisten. Die EPRD gGmbH hat das BQS-Institut damit beauftragt, als Registerstelle zu fungieren. Der BVMed stellt gemeinsam mit seinen Mitgliedsunternehmen eine Implantat-Datenbank bereit, die laufend aktualisiert wird. Ebenso wie der BVMed unterstützen der vdek und der AOK-Bundesverband das Register finanziell.