
Hinzu kommen rund 60.000 Behandlungen (pro Jahr) der Spezialisten in ihrer Praxis in der Moststraße.
Kein Wunder also, dass Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung bei der offiziellen Einweihung der hellen Zimmer und der zwei neuen Operationssäle der Station 11 im Klinikum vom bedeutendsten Augenzentrum sprach und forderte, diese Tatsache noch mehr ins Licht der Öffentlichkeit zu bringen.
Schließlich werden, nach Angaben des OB, nirgendwo in der Bundesrepublik so viele Augenoperationen vorgenommen wie in Fürth durch MVZ Fürth Dr. Ober - Dr. Scharrer und Kollegen in Kombination mit der Augenklinik Fürth.
Der Einzugsbereich – so das Stadtoberhaupt - gehe aufgrund des Rufs der Augenärzte weit über die bayerischen Grenzen hinaus. "Die neue Station bedeutet nicht nur eine Stärkung des Klinikums, sondern auch der ganzen Stadt, schließlich nehmen die Patientinnen und Patienten einen sehr guten Eindruck von Fürth mit ", erklärte Jung.
Vor etwa 20 Jahren haben die Spezialisten für Katarakt- und Glaukomchirurgie, Scharrer und Ober, in Fürth begonnen. Der damalige Oberbürgermeister Uwe Lichtenberg hatte ihnen Belegbetten im Klinikum verschafft. "Zwischenzeitlich", erzählt Ober, "wurden wir ins Waldkrankenhaus ausgelagert." Danach fand die Belegabteilung Räumlichkeiten in der alten Kinderklinik, die aber auch schnell nicht mehr ausreichten. "Wir haben viele Möglichkeiten erörtert und wieder verworfen", erinnert sich auch Klinikumsvorstand Peter Krappmann. Bis man mit der neuen Augenklinik – da sind sich alle Beteiligten einig – die optimale Lösung gefunden hatte.
Vor allem auch zum Wohle der Patienten, die sich bei der Einweihungsfeier ausnahmslos positiv über die modernen Bedingungen in der Station 11 äußerten.