Die Geburtshilfliche Abteilung der Frauenklinik des Klinikums Fürth ist ursprünglich aus dem Nathanstift (Eröffnung 1909) hervorgegangen und wird auch heute noch immer mit Stiftungsmitteln der Nathanstiftung unterstützt.
2010
- Bau der neuen Frauenklinik erstmalig in Bayern in Modulbauweise
- Tag der offenen Tür und Familientag in der neuen Frauenklinik
- Umzug in den Neubau der Frauenklinik
2008
- Internationaler Hebammentag am Klinikum Fürth
- Patienteninformationstag "Rund um die Brust"
- Benefizkonzert des Alexander Friedrich Consort
- Tag der offenen Tür in der Geburtshilfe
2007
- Renovierung der Wochenstation der Frauenklinik
- Symposium 100 Jahre Nathanstift
- Re-Zertifizierung des Brustzentrums
2006
- Festakt zum 100-jährigen Bestehen der Nathanstiftung
- Ausstellung "Symbole des Weiblichen" mit Objekten aus der kulturgeschichtlichen Sammlung Heinz Kirchhoff
2005
- Prof. Dr. med. Volker Hanf wird Chefarzt der Frauenklinik
2000
- Eröffnung der neuen Kreißsäle u.a. mit Gebärwanne
- Umzug der Kinderklinik in einen Neubau
- Einführung der integrativen Wochenpflege
1999
- Renovierung/Umbau des Kreißsaales aus Stiftungsgeldern
1991
- höchste Geburtenanzahl (2588)
1985
- Heike Giering macht als 1. Fürther Kreißsaal-Hebamme "Nebentätigkeiten" außerhalb des Kreißsaales
1984
- Dr. Heise wird Chefarzt der Frauenklinik (bis 2005)
1980
- Einführung des Rooming-In und der Besuchserlaubnis für Kinder unter 14 Jahren auf der Wochenstation
1979
- Öffnung des Kreißsaales für Männer als Begleitpersonen (gegen Unterschrift und auf eigenes Risiko!)
1978
- Zusammenlegung von Privat- und Normalstation für Wöchnerinnen
1967
- Umzug des Nathanstiftes auf das Krankenhausgelände Jakob-Henle-Straße
- Eröffnung der eigenständigen Kinderklinik (einer der fortschrittlichsten Klinikbauten seiner Zeit) unter der Leitung von Prof. Dr. med. Damerow
1909
- Eröffnung des Nathanstiftes in der Tannenstr.17 (heute Leopold-Ullstein-Realschule)
- 1. Eröffnung des Stadtkrankenhauses Fürth auf der Schwand, Jakob-Henle-Straße
1907
- Staatliche Genehmigung der Nathanstiftung für die Errichtung eines Wöchnerinnen- und Säuglingsheimes in Fürth (Nathanstift)
1906
- Der jüdische Rechtsanwalt Alfred Louis Nathan (1870-1922) stiftet zum Andenken an seine Eltern 300.000 Mark "zur Erhaltung des Lebens der Säuglinge" zur Verfügung stellt. Die Stiftung soll der hohen Säuglingssterblichkeit (1905 ca. 29%) entgegenwirken und Frauen die Geburt erleichtern. Nathan selbst war ledig, kinderlos, aber ein großer "Menschenfreund".
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