
EHEC (enterohämorrhagische E. coli) sind Bakterien, deren Zellgifte beim Menschen schwere Erkrankungen auslösen können. Gefährdet sind vor allem Säuglinge, Kleinkinder, ältere und abwehrgeschwächte Menschen. Fast alle bekannt gewordenen Fälle sind in Norddeutschland aufgetreten. Bei den Verdachtsfällen in Bayreuth, Nürnberg oder Fürth handelt es sich ebenfalls um Patienten, die vor kurzem einen Aufenthalt in Norddeutschland hatten.
EHEC können natürlicherweise im Verdauungstrakt von Wiederkäuern vorkommen, ohne dass diese selbst erkranken. Die Tiere können die Bakterien mit dem Kot ausscheiden. Da EHEC relativ unempfindlich sind, können sie in der Umwelt, im Boden und im Wasser wochenlang überleben. Wie die meisten Lebensmittelinfektionserreger lassen sich auch EHEC-Bakterien durch Erhitzen abtöten, also bspw. beim Durchbraten von Fleisch oder durch Pasteurisieren von Rohmilch. Tiefgefrieren garantiert hingegen nicht, dass ein Lebensmittel vollständig frei von EHEC wird. Ferner hilft strikte Händehygiene – ganz besonders, wenn schon eine Durchfallerkrankung vorliegt.
Um EHEC-Infektionen zu vermeiden, empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung den Verbrauchern:
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