
Kaum zu glauben, dass alle eines gemeinsam haben: Sie haben die ersten Wochen und Monate ihres Lebens auf der Frühgeborenenstation (P1) verbracht, in Inkubatoren liegend, an lebenswichtige Schläuche angeschlossen. Viele dieser Kinder und ihre Eltern haben schwierige Zeiten durchlebt.
Die Nachsorgeeinrichtung „Bunter Kreis“ stand anschließend beim Übergang von der Klinik ins heimische Kinderzimmer mit Rat und Tat zur Seite und begleitete die Eltern, bis sie sich im Umgang mit ihren Kindern sicher fühlten. Am Donnerstag, den 17. November feierten sie alle ein Wiedersehen in der Klinik für Kinder und Jugendliche.
Etliche Kinder der letzten beiden Jahre waren mit ihren Eltern und Geschwistern gekommen. Nachdem Oberarzt Dr. med. Steigenberger mit einigen einführenden Worten die Veranstaltung eröffnet hatte, stärkten sich die Erwachsenen mit Kaffee und Kuchen. Der Osteopath Björn Langhammer gab Einblicke in seine Arbeit und die Kinder erkundeten, nachdem die Anfangsscheu überwunden war, die diversen Spielangebote im Spieletreff.
Auch die Mitarbeiter der Frühgeborenenintensivstation freuten sich, ihre ehemaligen kleinen Patienten so quicklebendig wiederzusehen. Am Ende waren sich alle einig, dass der Weltfrühgeborenentag Anlass für ein jährlich stattfindendes Treffen sein sollte.