
Kurz vor 15 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr vom Brandmeldesystem des Klinikums alarmiert. Noch wussten alle Beteiligten nicht, dass es sich dabei lediglich um eine Übung handelt. Auch das Bay. Rote Kreuz, die Polizei und alle notwendigen Dienststellen am Klinikum wurden zunächst im Unklaren gelassen.
Bereits wenige Minuten später waren die Einsatzkräfte vor Ort - und begannen mit der Evakuierung von Personen, die sich im gefährdeten Bereich befanden. Spätestens jetzt war jedoch den Beteiligten klar, dass es sich "lediglich" um eine Übung handelt. Trotzdem wurde die Brandschutzübung bei gefühlten 40 Grad im Schatten in "voller Montur" mit schwerem Atemschutzgerät weitergeführt. Mit Argusaugen wurde von verschiedenen Beobachtern alle vorgenommen Maßnahmen der Rettungskräfte dokumentiert - um diese im Anschluss in einer gemeinsamen Besprechung revue passieren zu lassen.
Nach einer Stunde war der "Spuk" vorbei. Insgesamt wurden mehrere Personen aus dem Bereich der Station evakuiert und dem Bay. Roten Kreuz zur weiteren Versorgung übergeben. Auch der Brandherd konnte rasch ausfindig gemacht werden - eine Nebelmaschine der Berufsfeuerwehr.
Auch wenn es dieses Mal kein echter Brandfall war, so konnte erneut die Zusammenarbeit aller Beteiligten Rettungskräfte geprobt werden. Ziel dieser Übung war es ganz im Sinne eines Qualitätsmanagementsystems, die klinikinternen Meldewege gem. dem Alarm- und Einsatzplan zu Überprüfen, sowie evtl. Verbesserungspotentiale in der Zusammenarbeit zu erkennen und umzusetzen.